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Schulung

Kurs crisis management in Mailand.

Kurs für C‑Level und Security Manager: Business Impact Analysis, Crisis Management Team, Containment‑Protokolle und Krisenkommunikation. ISO‑Leitlinien 31000 und 22301. Seit 2017.

Der kontext

Die krise gesteuert.

Team von Arcadia Company während eines Kurses für crisis management und organisatorische resilienz

In dem gegenwärtigen sozioökonomischen und geopolitischen Szenario sind komplexe Organisationen asymmetrischen Risikofaktoren ausgesetzt, die plötzliche systemische Krisen auslösen können. Der von Arcadia Company angebotene Kurs „Gestione delle Crisi“ (Crisis Management) liefert C‑Level, Security Manager, Risk Officer und Vorstandsmitglieder die analytischen, prozeduralen und Entscheidungsinstrumente, die nötig sind, um Ereignisse mit niedriger Wahrscheinlichkeit aber extrem hoher reputationsbezogener, wirtschaftlicher oder operativer Auswirkung zu steuern. Das Trainingsprogramm überträgt die wissenschaftlichen Methoden der strategischen Planung und der Unternehmenskontinuität und wandelt das kritische Ereignis in einen strukturierten und steuerbaren Prozess aus rechtlicher und gesellschaftlicher Sicht um.

Die Lehrmodule und die fortgeschrittenen Simulationssitzungen werden in enger Übereinstimmung mit den internationalen Leitlinien ISO 31000 (Risk Management) und ISO 22301 (Business Continuity Management Systems) entwickelt. Das Programm arbeitet in vollem Einklang mit den Governance‑Schutzvorschriften des D.Lgs. 231/2001 und dem regulatorischen Rahmen für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz und gewährleistet dem Unternehmensmanagement qualifizierte Fachkompetenzen, zertifiziert nach ISO 9001:2015.

Architektur der Krisen‑Governance und Lehrmodule

Der Trainingsablauf ist darauf ausgelegt, integrierte Managementkompetenzen zu vermitteln, indem er die prädiktive Vorab‑Analyse mit Techniken der operativen Eindämmung und institutionellen Kommunikation nach dem Ereignis kombiniert:

Strategische phaseTechnische inhalte und referenzstandardsFunktionale ergebnisse für die organisation
Pre‑Event‑PlanungDurchführung einer Business Impact Analysis (BIA), Einrichtung des Crisis Management Teams (CMT), Erstellung dynamischer Kontingenzpläne.Definition der Befehls‑ und Kontrollkette (Command & Control) und der hierarchischen Eskalationsprotokolle.
Eindämmung und ReaktionAnwendung der Entscheidungsmodelle im Kontext von Informationsasymmetrie, Klassifizierung von Vorfällen, flexible Ressourcenallokation.Rasche Stabilisierung der Kernprozesse und Minderung materieller und biologischer Schäden am Personal.
Media Relations & RecoveryPlanung der Krisenkommunikation für Stakeholder, Aktionäre und Presseorgane. Post‑Mortem‑Debriefing und Prozessüberprüfung.Schutz des Markenwertes, Verhinderung von Informationsspekulationen, Nutzung der Erfahrung (Lessons Learned).

Prädiktive analyse, business impact analysis und strukturierung des cmt

Eine korrekte Krisenbewältigung beruht auf präventiven und prädiktiven Minderungsmaßnahmen, die im regulären Betrieb durchgeführt werden. Der Kurs schult die Teilnehmenden in der Implementierung der Business Impact Analysis (BIA), einem analytischen Prozess zur Bestimmung der operativen und finanziellen Auswirkungen, die durch die Unterbrechung kritischer Unternehmensfunktionen entstehen. Auf Basis der BIA‑Ergebnisse werden dynamische Kontingenzpläne entwickelt, die die Starrheit statischer Handbücher überwinden und sich in Echtzeit an die Entwicklung des Bedrohungsszenarios anpassen.

Ein zentrales Modul des Trainingsprogramms befasst sich mit der Gründung, Ausbildung und Koordination des Crisis Management Team (CMT). Diese interfunktionale Governance‑Struktur versammelt die Spitzenpositionen der Organisation, darunter den Security Manager, den Legal Counsel, die Personalverantwortlichen, die IT‑Leiter/CISO und die Mitglieder der Geschäftsführung. Durch Stresstests und Klassenzimmersimulationen wird das CMT darin geschult, die Befehls‑ und Kontrollkette zu optimieren, prioritäre Kommunikationsflüsse zu standardisieren und Reaktionsverzögerungen zu reduzieren, um Entscheidungsparalyse zu verhindern.

Eingriffsprotokolle und entscheidungsmodelle im kontext von asymmetrie

Bei Auftreten eines kritischen, außergewöhnlichen Ereignisses – wie massiven Datenpannen, cyber‑physischen Angriffen auf Infrastrukturen, Industrieunfällen, Personenentführungen in feindlichen geopolitischen Gebieten oder Lieferkettenverletzungen – muss das CMT sequenzielle Eindämmungsprotokolle aktivieren. Das primäre Ziel ist die Isolation der Instabilitätsquelle, um deren systemische Ausbreitung zu verhindern. Die Ausbildungsphilosophie von Arcadia Company stellt den Schutz von Menschenleben und die Sicherheit des Personals an oberste Stelle und stellt die Stabilisierung materieller und informationeller Vermögenswerte nach diesem Faktor untergeordnet.

Die Manager erlangen die Beherrschung schneller Entscheidungsmodelle, die für Kontexte mit hoher Fragmentierung und widersprüchlichen verfügbaren Informationen strukturiert sind. Der Kurs schult die Fähigkeit, objektive Daten aus dem Informationsrauschen zu extrahieren, indem er das Prinzip der zeitnahen Wirksamkeit anwendet: In einer Krisensituation ist die Umsetzung einer schnellen und flexiblen Eindämmungsstrategie statistisch überlegen gegenüber der verzögerten Suche nach einer perfekten Lösung. Die Kriterien für die Zuweisung und Umverteilung wirtschaftlicher, technischer und logistischer Ressourcen in schwankenden Szenarien werden analysiert.

Krisenkommunikation, Media Relations und schutz der reputation

Im heutigen Informationsökosystem verbreitet sich die wahrgenommene Dimension eines kritischen Ereignisses schneller als die tatsächliche Dynamik der Fakten. Die unkontrollierte Verbreitung von Nachrichten über digitale Kanäle kann einen Reputationsschaden verursachen, der größer ist als der durch das ursprüngliche Ereignis verursachte Schaden. Der Kurs Crisis Management widmet einen umfangreichen technisch‑praktischen Abschnitt den Strategien der Crisis Communication und vermittelt den Managern die notwendigen Fähigkeiten, um mit internen und externen Stakeholdern (Aktionären, Institutionen, Presseorgane, Kunden und Öffentlichkeit) zu interagieren.

Die Rollen und Abläufe des Unternehmenssprechers und des Notfall‑Presseteams werden kodifiziert, wobei die Prinzipien kontrollierter Transparenz, technischer Autorität und zeitnaher Veröffentlichung offizieller Mitteilungen angewendet werden. Die Teilnehmenden lernen, strategisch die Informationslücke zu besetzen, um die Verbreitung von Spekulationen oder unbestätigten Nachrichten zu hemmen, die Kontrolle über die Erzählung zu behalten und das kollektive Vertrauen in die Befehls‑ und Kontrollkette der Organisation zu bewahren – ein unverzichtbarer Faktor, um den systemischen Zusammenbruch geschäftlicher Beziehungen zu verhindern.

Erholungsphase, post‑mortem‑debriefing und lessons learned

Nach der Stabilisations‑ und Lösungsphase des Ereignisses muss die Governance den Übergang zu den regulären Geschäftsaktivitäten (Recovery Phase) koordinieren. Der Trainingsprozess endet mit der methodischen Analyse des Debriefing Post‑Mortem. Dieses Prüfungsinstrument dient der chronologischen Untersuchung getroffener Entscheidungen, der Identifizierung möglicher prozeduraler Engpässe und der Validierung von Gegenmaßnahmen, die positive Ergebnisse erzielt haben.

Ohne strafende Logik oder die Suche nach individueller Verantwortung wird das Debriefing als Asset der Intelligence Preventiva behandelt. Die vor Ort gesammelten Erkenntnisse ermöglichen die sofortige Aktualisierung der Business‑Continuity‑Pläne und die Anpassung der Schulungsprogramme für das Personal, wodurch der Gesamthelligkeitsindex des Unternehmens gegenüber zukünftigen Bedrohungen gesteigert wird.

Abschlusszertifizierung und anforderungen für das management

Nach Abschluss der Lehrstunden und erfolgreichem Bestehen der Bewertungsprüfungen sowie der Wargames der strategischen Simulation stellt Arcadia Company das Attestato di Alta Formazione in Crisis Management e Resilienza Organizzativa aus. Der Titel bestätigt den Erwerb fortgeschrittener Fachkompetenzen und qualifiziert das Profil des Teilnehmers gemäß den für die Ausübung der Funktion des Security Managers (UNI 10459) und Risk Managers geforderten Anforderungen.

Der Kurs richtet sich an Führungskräfte, Manager, Rechtsberater und Verantwortliche für die Unternehmenssicherheit. Für die Anforderung eines detaillierten Modulprogramms oder die Erstellung eines maßgeschneiderten Simulationsplans, der direkt in den Räumlichkeiten Ihrer Organisation durchgeführt wird, können Sie die Corporate‑Abteilung der Academy kontaktieren.

1,000+Fälle

Seit 2017 geschlossene Fälle

9Jahre

ununterbrochene Tätigkeit

42Städte

Operative Städte in Italien

100% Vertraulichkeit

Keine Verstöße gegen die Vertraulichkeit

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