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Schulung

Feuerlöschkurs Stufe 1 in Mailand.

Befähigungskurs für Brandschutzbeauftragte in Tätigkeit Stufe 1: Grundlagen der Verbrennung, Brandklassen, Einsatz von Feuerlöschern und Evakuierungsmanagement. Konform mit D.Lgs. 81/08 und D.M. 2/9/2021. Seit 2017.

Der Kontext

Das Feuer kontrolliert.

Mitarbeiter von Arcadia Company während eines Feuerlöschkurses Stufe 1 mit Einsatz von Feuerlöschern

Die Ausbildung der für die Brandprävention, Brandbekämpfung und Notfallmanagement zuständigen Mitarbeiter stellt eine klare gesetzliche Verpflichtung des Arbeitgebers dar, wie im D.Lgs. 81/2008 (Einheitstext zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz) festgelegt. Der Antincendio‑Kurs für Tätigkeiten der Stufe 1 (bereits als geringes Risiko nach dem D.M. vom 10. März 1998 eingestuft) vermittelt den theoretischen, normativen und praktischen Rahmen, der erforderlich ist, um Arbeitsstätten zu überwachen, Auslösefaktoren zu erkennen und die ersten Eindämmungsmaßnahmen im Brandfall zu ergreifen, wobei die Sicherheit des Personals und die kontrollierte Evakuierung der Räume gewährleistet werden.

Die von Arcadia Company angebotenen Lehrprogramme entsprechen strikt den technischen Vorgaben des D.M. 2 September 2021, der die strukturellen und didaktischen Kriterien des betrieblichen Brandschutzdienstes regelt. Die Unterrichtseinheiten und das Training im Umgang mit Löschgeräten werden von qualifizierten Dozenten und zugelassenen Technikern durchgeführt, im Einklang mit den Standards des Qualitätsmanagementsystems ISO 9001:2015 und abgestimmt an den offiziellen Richtlinien des Nationalen Feuerwehrkorps.

Lehrplan und klassifizierung der risikokriterien

Der Ausbildungsweg ist in aufeinanderfolgende Module gegliedert, die die Behandlung der physikalischen Prinzipien der Verbrennung mit praktischen Feldsimulationen abwechseln, wie im ministerialen technischen Anhang vorgesehen:

LehrmodulTechnische und normative InhalteGeprüfte Kompetenzen
Prinzipien der VerbrennungUntersuchung des Verbrennungdreiecks, seiner Produkte (Gase, Rauch, Wärme) und der wichtigsten Zündursachen in Umgebungen der Stufe 1.Fähigkeit zur präventiven Identifizierung elektrischer und struktureller Anomalien in Arbeitsstätten.
Löschmittel und GeräteAnalyse der Brandklassen (A, B, C, D, F) und Auswahlkriterien für tragbare Feuerlöscher (Pulver, CO₂, Wasserbasis).Eignung zur Auswahl des richtigen Löschmittels in Bezug auf die Beschaffenheit des Brennstoffs.
NotfallmanagementVerfahren zur Alarmierung der Rettungsdienste (NUE 112), Aktivierung der Alarmsysteme und Koordination der Evakuierung.Beherrschung der Kommunikationsabläufe sowie der Evakuierungs- und Abschottungstechniken.

Physik und chemie des feuers: das verbrennungdreieck

Das Verständnis der Dynamik der Brandentstehung ist die wissenschaftliche Grundlage für jede präventive oder reaktive Maßnahme. Das Phänomen der Verbrennung stellt eine schnelle Oxidationsreaktion dar, die das gleichzeitige Vorhandensein von drei grundlegenden Faktoren erfordert: dem Brennstoff (brennbares festes, flüssiges oder gasförmiges Material), dem Oxidationsmittel (dem in der Atmosphäre vorhandenen Sauerstoff) und der Wärme‑ bzw. Zündquelle (Funken, elektrische Lichtbögen, offene Flammen, mechanische Reibung). Das Fehlen oder die kontrollierte Entfernung eines dieser Elemente führt zum Abbruch der chemischen Reaktion.

Der Kurs analysiert die vier Hauptmethoden zur Brandbekämpfung, die im Unternehmensumfeld anwendbar sind: Kühlung (durch Senkung der Brennstofftemperatur), Ersticken (durch Reduktion der Oxidationsmittelkonzentration unter den kritischen Grenzwert), Distanzierung bzw. Erschöpfung des Brennstoffs sowie chemische Inhibition, die von speziellen Löschmitteln ausgeübt wird und die radikalische Kettenreaktion der Flamme unterbricht. Diese Konzepte werden von den Teilnehmenden während der Praxisphasen mit Hilfe von umweltfreundlichen Feuer‑Simulatoren nach UNI‑Norm erprobt.

Standardklassifizierung der Brandklassen und Einsatz von Geräten

Ein zentraler technischer Schwerpunkt liegt auf der korrekten Kategorisierung von Bränden gemäß der europäischen technischen Norm EN 2, die darauf abzielt, den Einsatz von Löschmitteln, die mit dem betrieblichen Kontext unvereinbar sind und das Risiko erhöhen könnten, zu verhindern:

  • Klasse A (Brände fester Stoffe): Organische Materialien, die Asche bilden (Holz, Papier, Textilfasern, Kunststoff), hauptsächlich mit Wasser‑ oder Mehrzweckpulverlöschern zu bekämpfen.
  • Klasse B (Brände flüssiger Stoffe): Flüssige oder verflüssigbare entzündliche Stoffe (Kohlenwasserstoffe, Lösungsmittel, Alkohol), die eine Erstickungsmaßnahme mittels Schaum, Pulver oder Kohlendioxid erfordern.
  • Klasse C (Brände gasförmiger Stoffe): Methan, LPG, Wasserstoff, bei denen das primäre Eingreifen das Abfangen des Gaszuflusses vor dem Löschen beinhaltet.
  • Klasse F (Brände von Ölen und pflanzlichen/ tierischen Fetten): Spezifisch für Gastronomie‑ oder Unternehmensküchen, ausschließlich mit speziellen Löschern auszustatten, die feuchte chemische Film‑Wirksubstanzen enthalten.

Die technischen Details von Pulverlöschern (ABC‑Mehrzwecktyp, jedoch mit starkem Sedimentations‑ und Sichtbehinderungsvermögen) und Kohlendioxid‑Löschern (CO₂) werden vertieft, wobei letztere sich ideal für den Einsatz an elektrischen Anlagen und in Serverräumen eignen, da sie nicht leitfähig sind und nach dem Entladen keine Rückstände hinterlassen.

Operative Eingreifverfahren und Dynamik der kontrollierten Evakuierung

Bei Tätigkeiten der Stufe 1 fungiert der Brandschutzbeauftragte als erstes Glied der Sicherheitskette. Wird ein Brand erkannt, verlangen die Protokolle die sofortige Aktivierung des internen Notfallplans, die akustische Alarmierung und die technische Meldung an die externen Rettungsdienste über die einheitliche Notrufnummer 112, wobei geografische Koordinaten, Unternehmensdaten, Art des aktuellen Vorfalls sowie das Vorhandensein von Verletzten oder mobilitätseingeschränkten Personen übermittelt werden.

Der direkte Löschangriff mit tragbaren Feuerlöschern ist streng von der Bewertung der Umgebungs­sicherheit abhängig: Der Einsatzberechtigte darf nur auf begrenzte Brandherde eingreifen, stets einen sicheren Fluchtweg hinter sich behalten, sich windabgewandt zur Ausbreitungsrichtung positionieren und den Strahl am Fuß der Flammen mit einer Fächbewegung richten. Sollte das Löschverfahren nicht erfolgreich sein oder Kohlenmonoxid und dichte Rauchentwicklung festgestellt werden, muss der Bediener den Einsatz abbrechen und die Evakuierung entlang der gekennzeichneten Fluchtwege koordinieren, dabei die Brandschutztüren schließen, um den kritischen Bereich zu compartmentalisieren, und die Versammlung des Personals am festgelegten Sammelpunkt zur Anwesenheitskontrolle überprüfen.

Ausstellung des technischen Eignungsnachweises

Nach Abschluss der vorgeschriebenen Stundenanzahl und erfolgreichem Bestehen der Lernkontrollen (theoretisch und praktisch) stellt Arcadia Company das Teilnahme‑ und technische Eignungszertifikat für Brandschutzbeauftragte in Tätigkeiten der Stufe 1 aus. Der Titel erfüllt vollständig die nach Art. 37 des D.Lgs. 81/08 und dem D.M. 2 September 2021 vorgeschriebenen Ausbildungsanforderungen, dokumentiert die Kompetenzen des Operateurs im Sicherheitsdokumentationssystem des Unternehmens und befähigt ihn zur Ausübung der Rolle im betrieblichen Umfeld. Für die Anmeldung von Mitarbeitern oder die Planung von speziellen Trainingssessions beim Kunden vor Ort kann das didaktische Koordinationsbüro der Academy kontaktiert werden.

1,000+Fälle

Seit 2017 geschlossene Fälle

9Jahre

ununterbrochene Tätigkeit

42Städte

Operative Städte in Italien

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Keine Verstöße gegen die Vertraulichkeit

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